Warum ein Direktflug manchmal die bessere Wahl ist – Ein Rückflug-Drama in 5 Akten

Im November 2016 haben wir ein paar wundervolle Wochen in Mexiko verbracht. Wir haben viel gesehen, viel gelernt und eine wirklich geile Zeit dort erlebt. Natürlich gab es verschiedene Hoch- und Tiefpunkte, aber insgesamt war es doch ein sehr gelungener Backpacker-Trip – wäre da nicht das Chaos bei unseren Rückflügen gewesen.

Bevor das Drama seinen Lauf nahm
Eine wundervolle Zeit in Mexiko – bevor das Drama seinen Lauf nahm

Der Plan

Um Geld zu sparen, buchen wir unsere Flüge zu und von einem Ort. Das heißt: Wir sorgen dafür, dass unsere Reise immer am gleichen Ort startet, wo sie auch enden soll. Dies ist meistens wirklich die kostengünstigere Variante.

Dementsprechend haben wir unsere Flüge nach Mexiko zu und von Cancun gebucht. Von dort aus haben wir eine wirklich wundervolle Rundreise entlang der mexikanischen Karibik-Küste gemacht. Hätten wir schon während unseres Trips geahnt, was am Ende auf uns zu kommt, hätten wir sicherlich den ein oder anderen Strandtag noch mehr genossen.

Gebucht haben wir einen Flug mit mehreren Zwischenstopps: zunächst sollte es von Cancun nach Montreal, weiter nach London und von dort dann nach Frankfurt gehen. So weit, so gut.

Eine Ausreise mit Hindernissen

Nachdem wir in Cancun endlich unseren Check-In Schalter gefunden hatten, haben wir noch nichts Böses geahnt. Alles lag griffbereit in unseren Rucksäcken – Reisepass, Visum, Flugtickets. Jetzt musste nur noch das Gepäck aufgegeben werden. Der Service Mitarbeiter sah das jedoch ganz anders und wollte uns so schnell nicht gehen lassen.

Schon fingen die Fragen an: Wo waren wir gewesen? Wo kommen wir her? Wie ist unser Rückflug geplant? – nun ja, vielleicht war er einfach nur interessiert und höflich. Mittlerweile waren wir es ja gewöhnt, dass es in Mexiko immer ein bisschen langsamer vorwärts geht. Warten ist eine Tugend – Small Talk eine Höflichkeit. Alles kein Grund sich Sorgen zu machen. Oder doch? Spätestens als gleich zwei Polizeibeamte zu unserem Schalter kamen, kam uns die Situation dann doch etwas suspekt vor.

Kurzes Getuschel zwischen einem der Beamten und dem Service Mitarbeiter. Zwischendurch immer mal wieder eine gründliche Musterung von uns. Immer lächeln und freundlich bleiben – wir hatten ja nichts getan. Es folgten die gleichen Fragen, diesmal von der Polizei. Ein Blick auf den Reisepass, ein Blick aufs Visum, ein Blick auf mich. Martin war offensichtlich nicht mehr interessant für sie.

Dann endlich die Aufklärung: Auf dem Visum gab es einen Zahlendreher bei der Ausweisnummer. Der Service Mitarbeiter musste sich deswegen absichern, dass er mich ausreisen lassen durfte. Aber da ich aus keinem „Risikoland“ stammte, konnte davon ausgegangen werden, dass es lediglich ein Flüchtigkeitsfehler war – Gott sei Dank!

Montreal – Sicherheit geht vor

Mit großer Verspätung haben wir dann den Flughafen in Montreal erreicht. Wir hatten noch genau 25 Minuten zum Umsteigen. Schnell durch die Pass- und Sicherheitskontrollen und dann ab zum Gate. Soweit der Plan.

Aber irgendwie lag ein Fluch auf uns. Unserer Sprint endete erstmal bei den Sicherheitskontrollen. Verdacht auf Sprengstoff in meinem Rucksack! Na klar, wir haben ja Zeit und überhaupt hab ich auch echt nichts Besseres zu tun. Los gehts also mit dem nächsten Fragebogen: Hätte irgendjemand an meinen Rucksack gehen können? Wo komme ich her und wo will ich hin? Dann noch schnell eine Unterschrift unter meiner Aussage. Oh man, hoffentlich ist echt nichts schief gegangen. Immerhin waren wir stundenlang am Flughafen in Cancun und theoretisch hatten wir unsere Rucksäcke immer im Auge. Theoretisch!

Nachdem mein Rucksack gründlich durchsucht worden war, stand fest: Fehlalarm. Wie sowas passieren kann, weiß niemand. Aber ehrlich gesagt, war mir das auch egal. Wir mussten zum nächsten Flieger!

Gerade sitzen ist gesünder

Nachdem sich alles geklärt und ich ganz offensichtlich keine Gefahr dargestellt hatte, ging es für uns weiter zum nächsten Flieger. 8 Stunden Flug von Montreal nach London standen uns bevor. Endlich im Flieger angekommen, gab es zunächst einige Probleme beim Start. Montreal war zugeschneit und noch dazu scheinbar von extremer Kälte heimgesucht. Das hatte zur Folge, dass unsere Tragflügel immer wieder enteist werden mussten, bevor es dann, nach gefühlten Stunden, endlich in die Luft ging.

Jetzt können wir endlich entspannen. Naja nicht so ganz. Mein Sitz ließ sich einfach nicht verstellen. Natürlich war der Flieger dazu auch noch komplett ausgebucht, sodass ein Sitzplatz-Wechsel auch nicht in Frage kam. Die Stewardess konnte mir leider auch nicht helfen und so musste ich nun 8 Stunden fliegen – gerade, ohne auch nur die Chance zu haben es mir ein bisschen gemütlich zu machen. Und als wäre das nicht Herausforderung genug, waren meine Audio-Ausgänge am Sitz auch noch kaputt. Filme schauen – nur ohne Ton. Wenn es schon schief geht, dann auch richtig. An dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an die kanadischen Mitflieger, die ihre lautstarken Diskussionen gerne über Sitzreihen hinweg führen. Sehr freundlich mich dabei zu unterstützen bloß kein Auge zu zubekommen. Martin hat Dank Film und Schlaf selbstverständlich nur wenig davon mitbekommen – na immerhin.

London – ein Streik kommt selten allein

Irgendwie habe ich diesen Flug dennoch überlebt. Augenringe bis zu den Fußsohlen, Laune im Keller und ein Blick der jeden tot umfallen lässt, der mir auch nur im geringsten zu Nahe kommt.

Jetzt müssen wir nur noch 2 Stunden fliegen und dann sind wir endlich in Frankfurt. Denkst du! So schnell hat das Schicksal kein Erbarmen mit mir. Die Lufthansa hat sich dazu entschieden zu streiken. Und welcher Flug war davon betroffen? Richtig, unser natürlich. Der nächste Flug bei dem wir ganz vielleicht einen Platz bekommen würden geht ganze 5 Stunden später. 5 Stunden gefangen an einem Flughafen. Ohne Raucherecke, ohne Schlafmöglichkeit und ohne auch nur einen Cent in der Tasche zu haben. Herzlich Glückwunsch!

Zugegeben: Ich habe mich dauernd umgesehen um endlich die versteckte Kamera zu finden. Das konnte doch echt nicht wahr sein! Was habe ich denn in Mexiko angestellt? Vielleicht hat der Schamane gar kein Segen, sondern einen Fluch über mich ausgesprochen?

Okay, kann man nicht ändern. Zum Glück sind nicht alle Sitzplätze durch Armlehnen getrennt – endlich konnte auch ich mal ein paar Stunden schlafen. Nicht tief und nicht ruhig, aber dennoch ein kleines bisschen Energie tanken. Und ja, Gott sei Dank haben wir in dem versprochenen Flug einen Sitzplatz bekommen – zwar verteilt und nicht zusammen, aber egal – Hauptsache ab nach Hause!

Frankfurt – alles kaputt, oder was?

Endlich!! Ankunft in Frankfurt! Ich muss gestehen: ich hatte echt kein Bock mehr. Nun gut, ändern lässt sich nichts, also ab zum Gepäckband und schnell zum Zug. Zwischendurch müssen wir natürlich noch unsere Zugtickets umbuchen. Anders als nach unserem Thailand Flug, kamen unsere Rucksäcke wirklich schnell. Der Fluch hatte ein Ende!

Nein, hatte er nicht. Denn während bei Martin schon wieder (und ich verspreche das ist alles wirklich genau so gewesen) alles super war, war mein Rucksack KAPUTT! Der Nierengurt war abgerissen! Na wenigstens wurde er noch netterweise dran geknotet. Und nach dem Drama, war das wirklich das kleinste Problem. Und außerdem heißt das: Endlich ein neuer Rucksack!

Rucksack auf der reise kaputt gegangen
Wenn es schief geht, dann auch richtig. Jetzt gibt es einen neuen Rucksack!

Also ging es schnell weiter, ab zum Bahnschalter um unsere Zugtickets umzubuchen. In all dem Gedrängel, hin und her Gelaufe, Rolltreppe hoch, Rolltreppe runter…links…rechts…ach ne da lang, ist natürlich was passiert? Richtig: Mein Handy ist heruntergefallen. Nicht so schlimm, passiert schon mal. Aber diesmal fällt es natürlich auf einen kleinen Stein und ta daa: Handy kaputt! Super! Das konnte tatsächlich nur noch eine Szene aus der versteckten Kamera sein! Sorry, aber einen anderen Grund für dieses Chaos kann ich nicht finden!

Natürlich mussten wir die Umbuchung unserer Zugtickets auch erstmal selber zahlen. Wie sollte es auch anderes sein? Aber immerhin sind wir dann tatsächlich beide relativ heil nach Hause gekommen. Das ich durch den 8 Stunden Flug einen Hexenschuss bekommen habe, brauche ich nicht zu erwähnen oder?

Unser Fazit

Das alles wäre mit einem Direktflug so zumindest nicht passiert. Und ich verspreche euch: Das mache ich so nicht nochmal!

Und wer auch immer mich bei der versteckten Kamera angemeldet hat, ihr habt vergessen die Situation aufzulösen – ich warte immer noch darauf, dass ihr euch enttarnt! Auch wenn ich heute über alles lachen kann:)

Ihr könnt die Geschichte toppen oder habt etwas ganz ähnliches erlebt?Immer her mit euren Erfahrungen und hinterlasst sie uns in einem Kommentar 🙂

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11 Tipps für deine Reisevorbereitung

Die richtige Reisevorbereitung
Reisevorbereitung leicht gemacht

Damit du nicht nur voller Motivation sondern auch entspannt in deinen Trip starten kannst, ist eine kleine aber gute Reisevorbereitung Gold wert. Dabei sollst du nicht jede kleine Minute und alle Eventualitäten planen und abdecken – wo bleibt denn da der Spaß? Wichtiger ist aber, dass du dir schon vorher ein paar Gedanken über dein neues Reiseziel machst. Hier erfährst du, um welche Dinge wir uns immer schon vor Abreise kümmern.

1. Mach dich nicht verrückt!

Reisevorbereitung Gedanken
Tu es einfach!

Das ist wohl der wichtigste Punkt in der Planung deiner Reise: Mach dich locker und mach dir nicht so viele Gedanken. Wir Kölner haben dafür sogar einen eigenen Paragraphen im kölschen Grundgesetz:

Et hät noch immer jot jejange!

Und auch wenn wir keine gebürtigen Kölner sind, können wir doch sagen dass in diesem Satz sehr viel Wahrheit steckt. Am Ende wird es immer gut sein, egal wie viel schief läuft. Und eins ist sicher: Es wird immer etwas schief gehen.

Wenn wir an unsere Reisen zurück denken, dann denken wir besonders gerne an die Momente, die nicht so verlaufen sind, wie wir es gedanklich geplant hatten. Ob ein starker Regenschauer, der uns dazu gebracht hat, doch die kleine Pizzeria direkt an der Düne auszuprobieren oder die ausfallenden Busse & Bahnen wodurch wir die sehr netten Franzosen kennengelernt haben, die uns zum nächsten Campingplatz gebracht haben: das alles hätten wir nie erlebt, wäre alles wie geplant verlaufen. Also bleib cool und freu dich auf dein Abenteuer. Solang du deine wichtigsten Dokumente bei dir hast und vielleicht noch die ein oder andere Notruf-Nummer kennst, kann dir eigentlich gar nichts passieren – außer das Leben selbst 🙂

2. Bist du fit für die Einreise?

Fit für die Einreise - Reisevorbereitung
Einreisedokumente

Für Länder außerhalb der EU gelten besondere Einreisebestimmungen. Bevor du eine böse Überraschung am Zollschalter erlebst, solltest du dich während deiner Planung gut über die entsprechenden Bestimmungen informieren. Eine zuverlässige Anlaufstelle ist das auswärtige Amt. Hier erfährst du alles, was du zu deiner Einreise wissen musst.

Achtung: Wenn dir ein Zwischenstopp oder eine Zwischenlandung in den USA bevorsteht, benötigst du eine Reisegenehmigung der USA (ESTA). Unter Umständen kann es passieren, dass diese Genehmigung viel Zeit in Anspruch nimmt. Deswegen solltest du dich früh darum kümmern.

Diese wichtigen Fragen zur Einreise solltest du bei deiner Reisevorbereitung klären:

  • Ist dein Reisepass noch 6 Monate gültig?
  • Brauchst du ein Visum?
  • Wie lange kannst du dich mit / ohne  Visum im Land aufhalten?
  • Fallen zusätzliche Kosten (Ein-/Ausreisegebühren) an?
  • Ist eine Zwischenlandung / ein Zwischenstopp in den USA geplant?

3. Hast du alle Versicherungen abgeschlossen?

Reisevorbereitung: die richtige Auslandskrankversicherung
Keine Reise ohne Auslandskrankenversicherung

Ein nicht ganz so spannendes, aber dennoch sehr wichtiges Thema bei der Reisevorbereitung, ist der Abschluss einer guten Auslandskrankenversicherung. Das ist bislang die einzige Versicherung, welche wir für unsere Reisen abschließen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Im Ausland bist du nicht nur den alltäglichen Gefahren, sondern eben auch länderspezifischen Gefahren wie Tropenkrankheiten ausgesetzt. Und wenn etwas passiert, kann das leider schnell zum finanziellen Fiasko werden.

Wir selbst nutzen die Reisekrankenversicherung der Hanse Merkur. In dieser ist neben der Kostenübernahme von notwendigen ambulanten und stationären Behandlungen auch der Rücktransport enthalten. Wir sind sehr zufrieden damit, auch wenn wir bisher keine größeren Behandlungen in Anspruch nehmen mussten.

Die gesetzlichen Krankenkassen bieten nur in den Ländern einen Versicherungsschutz, mit welchen das Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen wurde. Dies umfasst fast alle europäischen Länder. Eine Übersicht, für welche Länder dieses Abkommen gilt, erhälst du hier

Privaten Krankenversicherungen gewährleisten in der Regel weltweiten Versicherungsschutz für Reisen die nicht länger als 6-8 Wochen andauern. Damit erfüllen sie in etwa die gleichen Konditionen wie eine normale Auslandskrankenversicherung.

Wenn du eine Reise planst, die länger als 6-8 Wochen andauert, hilft dir weder eine private Krankenversicherung, noch eine normale Reiseversicherung. In diesem Fall solltest du eine Langzeit-Reisekrankenversicherung abschließen.

4. Hast du alle medizinischen Vorkehrungen getroffen?

Reisevorbereitung Medizin
Vorsicht ist besser als Nachsicht

Im Ausland bist du Krankheiten ausgesetzt, welche in Deutschland nicht weit verbreitet sind. Das bedeutet natürlich nicht, dass du diese Krankheiten mit Sicherheit bekommst. Das auswärtige Amt ist eine gute Anlaufstelle um dich über medizinische Vorkehrungen zu informieren. Ein kurzer Blick darein gehört zu jeder guten Reisevorbereitung. Ob und welche Impfungen oder Präparate du zu dir nimmst, liegt natürlich in deiner Entscheidung. Wir empfehlen dir auf jeden Fall mit deinem Hausarzt oder einem Tropenmediziner über deine geplante Reise zu sprechen. Am Besten tust du dies sobald dein Reiseziel feststeht. So hast du noch genügend Zeit alle empfohlenen Impfungen zu bekommen, sofern du dies möchtest.

5. Mit welchem Klima kannst du rechnen?

Reisevorbereitung Klima
Wetter wird nicht – Wetter ist

Auch das Klima solltest du in deiner Reisevorbereitung berücksichtigen. In einigen Ländern können die Wetterbedingungen so extrem sein, dass deine Reise dadurch deutlich erschwert werden kann. Wenn du vor hast in der Regenzeit in den Norden Thailands zu verreisen, musst du damit rechnen an manchen Orten auf Grund schwieriger Wege oder Überflutungen Probleme zu bekommen. In Mexiko wiederum solltest du unbedingt die Hurrikan-Saison bedenken.

Wenn dich besonders heißes, tropisches Klima erwartet gehören entsprechenden Schutzmittel, wie Sonnencreme und / oder einer Kopfbedeckung in deinen Rucksack.

Das Klima ist natürlich auch deshalb so wichtig, um die richtige Kleidung mitzunehmen. Nichts ist ärgerlicher und nerviger als unnötiges Gepäck.

Unter www.beste-reisezeit.org findest du schnell heraus, mit welchem Klima du zu deinem Reisezeitpunkt rechnen kannst.

6. Gibt es besondere Sicherheitshinweise?

Reisevorbereitung Sicherheit
Sicherheit, egal wo du bist

Andere Länder – andere Sitten. Bevor du in ein anderes Land einreist, solltest du dich bei deiner Reisevorbereitung auch mit den grundsätzlichen Sicherheitshinweisen vertraut machen. Wichtig dabei ist, dass du mit Verstand an die Sache ran gehst. Lass dich nicht verrückt machen, aber verhalte dich auch nicht grob fahrlässig. Das auswärtige Amt aktualisiert ständig die länderspezifischen Sicherheitshinweise. Hier kannst du dich darüber informieren, welche „Gefahren“ drohen könnten und welche Gebiete du vielleicht besser nicht bereisen solltest.

Wir lesen uns die Sicherheitshinweise immer durch und überlegen, wie wichtige diese für unsere Reise sind. Du wirst hier für jedes Land eine Menge von Sicherheitshinweisen erhalten. Wichtig ist, dass du die „Risiken“ realistisch abwägst. Überfälle können dir wirklich überall passieren. Anders sieht es mit bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen aus. Es liegt an dir, was du dir zu traust und was nicht.

Das auswärtige Amt ist dazu verpflichtet, dich über alle möglichen Schlimmes passiert, musst du für dich selbst einschätzen. Wir sind bislang immer sicher wieder zurück gekommen und wurden (*Klopf aufs Holz*) bislang auch keine Opfer schwerwiegender Verbrechen. Eine gewisse Vorsicht und keine naiven Aktionen sollten selbstverständlich sein. Pass ein bisschen auf, informiere dich über mögliche Gefahren, aber lass dich auf keinen Fall verunsichern 🙂

7. Liegt dein Reisezeitraum in der Haupt- oder Nebensaison?

Reisevorbereitung Reisezeitraum
Lieber volle Strände oder die einsame Wildnis?

Diese Information ist besonders für deine Budgetplanung ein wichtiger Faktor. In der Hauptsaison wirst du in der Regel nicht so günstig davon kommen, wie in der Nebensaison. Die günstigen und guten Hostels sind schnell ausgebucht. In der Nebensaison wirst du viel weniger Touristen antreffen, sodass nicht nur dein Budget davon profitiert 🙂 Du kannst dich auch einfacher in die Kultur deines Ziellandes einleben. Auch der Besuch von Touristenattraktionen, die in der ein oder anderen Stadt einfach mit dazugehören, ist in der Nebensaison auch deutlich entspannter.

Ein kleiner Nachteil kann dir jedoch entstehen, wenn bestimmte Verkehrsmittel nur in der Hauptsaison verkehren. In vielen Ländern gilt die Regenzeit als Nebensaison. Der Regen kann so stark werden, dass einzelne Städte oder Inseln nicht mehr erreicht werden können. Das muss aber nicht so sein. Auch hier liegt es an dir: Kannst du dir vorstellen zur Not auf die eine Stadt zu verzichten oder gibst du lieber etwas mehr Geld aus und reist dann zur Hauptsaison?

8. Wie viel Budget hast du zur Verfügung?

Reisevorbereitung Budget
Budgetplanung ist bei einer guten Reisevorbereitung unverzichtbar

Wichtig bei einer guten Reisevorbereitung ist auch die Planung deines Budgets. Du solltest dir einen groben Überblick darüber verschaffen, wie teuer Unterkünfte, Mahlzeiten und Transporte in deinem Zielland sind. Besonders touristische Orte sind in der Regel deutlich teurer als Vor- oder Nebenorte. Außerdem solltest du dir Gedanken darüber machen, in welcher Form du dein Geld mitnehmen möchtest. Hier kannst du dich zwischen klassischen Bargeld, Kreditkarten und Traveller Checks entscheiden. Wir nehmen nur wenig Bargeld und unsere Kreditkarte mit.

Wir empfehlen dir nicht nur mit Bargeld zu verreisen. Solltest du bestohlen werden und das Geld ist weg, dann ist es wirklich weg. Du wirst so schnell vermutlich keine Möglichkeit bekommen, an neues Geld zu gelangen. Außerdem haben wir die Erfahrung gemacht, dass der Wechsel von Bargeld in der Regel teurer ist, als das Geld abheben mit der Kreditkarte.

Mit Traveller Checks haben wir bislang keine Erfahrung gemacht. Jedoch haben wir in mehreren Foren gelesen, dass Traveller Checks leider nicht mehr überall problemlos akzeptiert werden.

Wenn du mit einer Kreditkarte verreist, solltest du dich natürlich mit den entsprechenden Konditionen und Kosten vertraut machen. Ein guter Anbieter für Reisende ist die DKB Bank. Hier kannst du kostenlos ein Tagesgeldkonto inkl. Visa-Kreditkarte eröffnen. Das tolle daran ist, dass hier keine Jahresgebühr anfällig ist und das Abheben von Bargeld weltweit kostenlos ist. Wir haben damit durchweg positive Erfahrungen gemacht.

9. Hast du deine erste Unterkunft und deine Flüge gebucht?

Reisevorbereitung Buchungen
Erste Buchungen nehmen dir den Stress

Wie viel du im voraus buchst, ist grundsätzlich von dir allein abhängig. Beim Flash- und Backpacking geht es darum, die Länder so frei und unabhängig wie möglich zu entdecken. Mit Planung hat das weniger zu tun. Dennoch ist es für uns entspannter, zumindest die erste Unterkunft noch von zu Hause zu buchen. Wenn wir auch schon wissen, wann wir einen Inlandsflug nehmen wollen, buchen wir auch den oft im Voraus. Das ist eine rein finanzielle Entscheidung. je früher du einen Flug buchst, desto günstiger ist er.

10. Wie kommst du von A nach B?

Reisevorbereitung Transport
Der Transport vor Ort

Wenn du als Backpacker unterwegs bist, möchtest du deine Zeit nicht nur an einem Ort verbringen. Wie flexibel du vor Ort bist, kannst du herausfinden, indem du dich mit den öffentlichen Verkehrssystemen vertraut machst. In Thailand kannst du problemlos mit dem Zug, dem Bus oder mit einem Flug von A nach B gelangen. In Mexiko wiederum gibt es keine Zugverbindungen. Die Ausnahme ist dabei eine Zugverbindung nahe der amerikanischen Grenze. Je weniger Transport-Möglichkeiten es gibt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du deine Transporte im Voraus buchen musst. Je besser das öffentliche Verkehrssystem ausgebaut ist, desto flexibler kannst du dich vor Ort bewegen.

11. Hast du deine persönliche Packliste erstellt?

Reisevorbereitung Packliste
Deine persönliche Packliste

Bald gehts los und du bist sicherlich schon total  aufgeregt und voller Vorfreude. Spätestens aber im Flieger kommt die quälende Frage „Habe ich auch an alles gedacht?“. Damit du nichts Wichtiges vergisst, solltest du dir eine kleine persönliche Packliste erstellen. Damit wirst du nichts Wichtiges zu Hause vergessen und somit auch keine bösen Überraschungen erleben. Im Internet findest du viele Packlisten für fast jedes Reiseland. Auch wir haben dir eine Packliste für Reisen in die warmen Regionen zusammengestellt. Schau doch mal vorbei und guck ob du auch alles dabei hast 🙂

 

Auf was achtest du bei der Planung deiner Reise? Gibt es etwas, was du auf jeden Fall noch empfehlen würdest? Hinter lass uns gerne ein Kommentar mit deinen absoluten Must-Dos 🙂

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